Der Umwelttag am Gymnasium Ismaning ist mittlerweile eine feste Institution, die zeigt, wie Klimaschutz und Bildung Hand in Hand gehen. Besonders beeindruckend ist das außerordentliche Engagement der Schülerinnen und Schüler: Sie übernehmen nicht nur Verantwortung für ihre Umwelt, sondern beweisen durch ihre eigenständige Organisation des Tages, dass die junge Generation bereit ist, die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzugehen. Ein solches Maß an Eigeninitiative verdient großen Respekt und macht das Gymnasium zu einem Vorbild für gelebte Nachhaltigkeit.
Bereits im letzten Jahr durften die Scientists for Future (S4F) München diese wertvolle Initiative zum ersten Mal begleiten. Umso mehr haben wir uns gefreut, auch in diesem Jahr am 14. Januar wieder Teil der Veranstaltung sein zu dürfen. Auf Einladung der engagierten Schülerschaft informierten wir erneut umfassend über die verschiedenen Facetten des Klimawandels.
Wissenschaft im Dialog

Michael Gerstl hielt den aktualisierten Vortrag zur Klimakrise, in dem unter anderem die Entstehung der Future-Bewegung und die Gründung der Scientists for Future vorgestellt wurden. Erläutert wurde außerdem die Rolle des Weltklimarats (IPCC), der seit 1990 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel zusammenfasst und damit die Grundlage für die Pariser Klimaziele von 2015 bildete.
Ein Schwerpunkt lag auf den Ursachen des menschengemachten Temperaturanstiegs: der Verbrennung fossiler Rohstoffe und der damit verbundenen CO2-Emissionen. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energien können wir diese Emissionen erheblich verringern – und so einen entscheidenden Beitrag zur Begrenzung der Erwärmung leisten.
Der vollständige Foliensatz ist auf ResearchGate zu finden.
Wirf einen Blick auf die Liste der Veröffentlichungen der S4F München: https://www.researchgate.net/profile/Scientists-For-Future-Muenchen